„Wasserstandsmeldung": Was alles im Trinkwasser ist und dort nicht hineingehört – Infoabend des Kreisverbandes Friesland von Bündnis 90 / Die Grünen im neuen Wasser-Wald-Zentrum (WWZ) des OOWV in Schortens
Schortens/Friesland. Sauberes Trinkwasser gilt für uns in Deutschland als selbstverständlich. Doch zunehmend geraten Stoffe in den Fokus, die dort eigentlich nichts zu suchen haben: sogenannte PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen), Mikroplastik oder verschiedenste chemische Rückstände.

Welche Herausforderungen sich daraus für die Trinkwasserversorgung ergeben und wie Wasserwerke damit umgehen, ist Thema eines Infoabends von Bündnis 90/Die Grünen im Kreisverband Friesland im neuen Wasser-Wald-Zentrum (WWZ) des OOWV im Klosterpark in Schortens.
Als Referent konnte Markus Penning gewonnen werden. Er ist Abteilungsleiter für Hydrochemie, Landwirtschaft & Boden beim Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV) und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Qualität von Grund- und Trinkwasser. In seinem Vortrag wird es unter anderem darum gehen, welche Stoffe heute im Wasserkreislauf nachgewiesen werden, woher sie stammen und welche Maßnahmen notwendig sind, um die hohe Qualität des Trinkwassers langfristig zu sichern.
Neben PFAS und Mikroplastik geht es auch um weitere Rückstände aus Industrie, Landwirtschaft und Alltag, die zunehmend in Gewässern und Böden nachweisbar sind. Der Abend bietet außerdem Gelegenheit für Fragen und Diskussionen rund um den Schutz unserer wichtigsten Ressource.
Los geht es am Donnerstag, den 19. März um 19 Uhr im Wasser-Wald-Zentrum (WWZ) des OOWV in Klosterpark Schortens im Ginsterweg 10a. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen unter https://gruene-friesland.de/.