Zetel

Der „Seestermüher Zitronenapfel“ wächst jetzt auch in Zetel

Die Fraktion der Grünen im Zeteler Gemeinderat besucht das neue Streuobstprojekt für Artenvielfalt

Die Fläche wurde von einer Anwohnerfamilie unentgeltlich zur Verfügung gestellt

Mitglieder der Grünen Ratsfraktion aus Zetel haben sich jetzt von Aktiven der Klimagruppe Friesische Wehde das Projekt für Artenvielfalt, die Streuobstwiese am Moorweg, vorstellen lassen. Hier konnten sie sich davon überzeugen, dass gemeinsames Handeln für den Artenschutz erfolgreich ist und der Spruch „Viele Köche verderben den Brei“ keineswegs richtig sein muss.

Denn damit auf dieser Wiese 13 Bäume alter, vergessener
Obstsorten gedeihen können, bedurfte es vieler Akteurinnen und Akteure, die im wahrsten Sinne Hand in Hand agierten. Ehrenamtliche der Klimagruppe pflanzten
gemeinsam mit Schüler*innen der IGS Friesland Süd aus Zetel die jungen Bäume. Die Fläche wurde von einer Anwohnerfamilie des Moorweg unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Die Pflanzen stammen von Ökowerk Emden, dass sich den Erhalt der Artenvielfalt zum Ziel gesetzt hat, auch als außerschulischer Lernort fungiert
und sich der Umweltbildung für Erwachsene wie Kinder widmet. Und dies inklusiv, also auch für Menschen mit Einschränkungen besuchbar und erlebbar ist.

Die Naturschutzstiftung des Landkreises trug zur Finanzierung der Streuobstwiese bei. Schüler*innen der IGS gestalteten die Bebilderung und Beschriftung der Pflanzungen wie kleine Kunstwerke, damit die Besucher*innen auch immer genau wissen, wo z.B. die „Ortenauer Zwetschge“, der „Tietjenapfel“ oder der „Reitländer“ wachsen. Die Schilder selbst wurden von einem Aktiven der Klimagruppe
nachhaltig aus einer alten Dachrinne gefertigt. 

Die Grünen aus Zetel zeigten sich sehr angetan vom Engagement aller Beteiligten und bedankten sich sehr für deren Einsatz zum Wohle der Artenvielfalt. Das Projekt ist jederzeit öffentlich zugänglich und kann bei der nächsten Radtour besucht werden. 

Die Grünen planen demnächst eine Fahrt zum Ökowerk nach Emden. Interessent*innen können sich gerne melden unter Tel.: 04453/4415.


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